Sie befinden sich hier: Startseite » Trinkwasser » Wasserhärte

Wasserhärte

Die Wasserhärte ist kein Qualitätskriterium. Sie beschreibt lediglich die Konzentration von mineralischen Ionen. Es ist also egal, ob Sie hartes oder weiches Wasser haben – Sie können es bedenkenlos trinken.

Wer gesundheitsbewusst ist, bevorzugt eher hartes Wasser, da es mehr gelöstes Kalzium und Magnesium enthält als weiches Wasser. Kalzium und Magnesium sind für den Menschen lebenswichtige Mineralstoffe, die zum Beispiel dem Aufbau von Knochen und Zähnen dienen und für den Energiestoffwechsel unerlässlich sind.

Der Härtegrad des Wassers steht meist mit seiner Herkunft in Verbindung. Weiches Wasser stammt dabei häufig aus Oberflächenwasser. Hartes Wasser entsteht hingegen vor allem in Regionen mit Sand- und Kalkstein, durch das Grundwasser sickert und dabei die Mineralien aufnimmt.

Wenn Wasser erhitzt wird, verdampft oder verdunstet, bildet der gelöste Kalk im Wasser Kalkstein. Wasserkocher und Kaffeemaschinen leiden also durchaus unter härterem Wasser. Daher ist es bei härterem Wasser nötig, die Geräte häufiger zu entkalken. Da die Härtebildner Kalzium und Magnesium natürliche Mineralstoffe sind, brauchen sie keine Grenzwerte.


In Deutschland gibt es drei Härtegrade. Die Härte wird in Millimol Calciumkarbonat je Liter oder in "Grad deutscher Härte" angegeben.

Härtebereich Millimol Calciumcarbonat je Liter Grad deutscher Härte (°dH)
weich weniger als 1,5 weniger als 8,4
mittel 1,5 bis 2,5 8,4 bis 14
hart mehr als 2,5 mehr als 14

© Nicole Kirbach E-Mail